Training in Beziehungskunst

Privat und beruflich für ein kooperatives Miteinander:

Achtsam Streiten

 

"Das Gefühl des anderen sollte immer bereichert  werden. Wenn wir etwas im Groben erreichen und dabei etwas auf der Gefühlsebene zerstören, dann bekommen wir eine Hütte und verlieren einen Palast".

                                                                                      Vedische Weisheit

 

 

Das nächste Training: Beginnt, sobald sich mindestens 4 Teilnehmer angemeldet haben.

8 mal alle 14 Tage montags, 19 - 22 Uhr, (außer in den Schulferien), 215,- Euro, Wiederholer 180,- Euro

 

Bitte melden Sie sich an: 069 366 030 41

 

 

 

Wer wünscht sich nicht, in seiner Eigenart gesehen und wahrgenommen zu werden, anerkannt in seinen Bedürfnissen, getragen von der Zuwendung und Wertschätzung des und der anderen? Und das sowohl privat als in der Arbeitswelt?

 

Aber was hindert uns, zu bekommen, was wir wollen? Warum gibt es immer wieder so viel Frustration in unseren Beziehungen? Es gibt Hinweise darauf, dass wir uns oft noch immer in uralten Mustern von Angriff und Flucht verhalten, wobei letztere in Form von Vermeiden und Wegducken wohl besonders verbreitet ist. Neueste Umfragen sprechen von 82% der Deutschen, die Problemdiskussionen vermeiden. Der gewöhnliche Streit ist ja auch so verletzend, so "schlagfertig", macht so viel kaputt und trennt die Streitenden noch mehr, als sie sich durch den Konflikt ohnehin schon getrennt fühlen. Streitereien sind deshalb auch der häufigste Grund für Scheidungen. Also dann doch lieber die Klappe halten und "Streit vermeiden"? "Um des lieben Friedens willen?"

 

Dafür zahlen wir einen hohen Preis. Wir leiden an dem unausgesprochenen Groll, quälen uns mit den negativen Gedanken über den anderen, die äußere Kommunikation dreht sich nur noch um Alltäglichkeiten und die Beziehung verliert immer mehr ihren Zauber, ihren Eros, ihre Nähe. Körperlich und seelisch. So wird der Sex auch immer mehr Routine oder wird ganz vermieden. Ab und zu, besonders wenn andere dabei sind, fällt mal eine spitze Bemerkung, aber ansonsten lebt man so neben einander her und keiner weiß, wie es dem anderen eigentlich wirklich geht. Und in der Arbeitswelt verlieren sehr viele Menschen die Hoffnung auf Anerkennung und Wertschätzung, mit der Folge, sich ausgelaugt und erschöpft zu fühlen.

 

Gerade beginnt die Medizin über die Neurologie zu entdecken, wie unsere seelische und körperliche Gesundheit von unseren Beziehungen abhängt, dass sie uns stärken und heilen oder eben schwächen und krank machen können. Immer deutlicher rückt auch der Zusammenhang zwischen unserem Hormonsystem, den Nieren, Nebennieren und Beziehungsstress in den Fokus der Wissenschaft. In jedem Fall sind wir Menschen wohl auf Kooperation angelegt. Im Gegensatz zur gegenwärtig gängigen Doktrin, das Leben sei Kampf, mit der Notwendigkeit, einander zu übertrumpfen und möglichst Sieger zu sein, "sich durchzusetzen".

 

So sehr man diese Darwin´sche Sicht heute noch immer hochhalten will, weil sie unverzichtbar scheint für unser Wirtschaftssystem, wird man sich doch aus Gesundheitsgründen irgendwann davon verabschieden müssen, denn sie ist kräftezehrend, stressig und lebensfeindlich.

 

Es mag eine Frau mit den Tränen kämpfen: "Mir ist gestern mein Hund gestorben," und ihr Gesprächspartner könnte sagen: "O, wie schmerzlich das für Sie sein muss!"  Stattdessen kommt da vielleicht:"Ja, wir müssen alle mal sterben." Ich nenne das "Dialogus interruptus", die Kommunikation wird abrupt abgebrochen und das steht heutzutage mehr denn je als "Schlagfertigkeit" hoch im Kurs. Null Empathie. Null Beziehung.

 

Mit diesem fundierten Training "Achtsam Streiten" biete ich Ihnen neue Gesprächsformen, eine neue Art von "achtsamer Schlagfertigkeit", die den anderen mit ins Boot holt, statt den Dialog abzubrechen und damit das letzte Wort zu haben.

 

Das beginnt mit dem bewertungsfreien Zuhören, dem Wahrnehmen körperlicher Empfindungen und gipfelt in der Königsdisziplin achtsamen Streitens: "Sich abgrenzen, ohne zu verletzen", d.h., die Beziehung zu heilen statt sie noch mehr zu beschädigen.

 

"Flowing Communication(R)" ist mein Markenzeichen für eine Kommunikation im Flow. Im Flow mit sich selbst und den anderen.

 

Natürlich wäre es ideal, wenn Partner und Familien zusammen das Training absolvieren (dafür gibt es auch Rabatt), aber ich erlebe immer wieder, wie man auch allein viel für das Aufblühen seiner Beziehungen lernen und anwenden kann. Wenn einer anfängt, bewegen sich auch die anderen. Es ist wie ein Wunder.

 

Die Trainingselemente stammen aus der Humanistischen Psychologie,  Transaktionsanalyse, Gestalttherapie, systemischen Gesprächsführung, Hypnotherapie, der vedischen Philosophie der Achtsamkeit und selbst entwickelten Formen der Selbstwahrnehmung, des inneren Dialogs und der Selbstachtung.

 

Ich freue mich sehr, wenn Sie sich mit diesem Training für gesunde Beziehungen in Ihrem Leben entscheiden.

 

Herzliche Grüße

Heidrun Knigge